Open solution für’s data warehouse

Business Open“ Software-Lösung von GUBUS

Bis zum Ende dieses Jahrzehnt werden nach einer Studie der Gartner-Group 90% aller datenverarbeitenden Unternehmen oder öffentlichen Institutionen das sogenannte Data-Warehouse Konzept übernehmen und umsetzen. Doch was bei großen Konzernen oftmals schon alleine aufgrund der zur Verfügung stehenden DV-Mittel mit Leichtigkeit gelingt, bereitet kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Regel viel Kopfschmerzen. Denn ein Data Warehouse sollte stets eine individuelle Lösung darstellen. Das aber bedeutet in der Regel einen nicht unerheblichen Kosten- und Personalaufwand. Das Würzburger Softwarehaus GUBUS beweist mit seinem betriebswirtschaftlichen Produkt „Business OPEN“, daß es auch anders gehen kann.

Martin Wolter, geschäftsführender Gesellschafter der Software-Schmiede GUBUS aus Würzburg lächelt bei der Frage, wie individuell denn nun eine Lösung für ein Data Warehouse sein müsse. „Ein Data Warehouse soll natürlich in erster Linie ein genaues Abbild des Unternehmens, seiner externer und interner Beziehungen sowie dessen Strukturen und Produkte sein. Für die eingesetzte DV-Lösung bedeutet das, so offen und so flexibel wie möglich zu sein. Auf den ersten Blick mag eine Standardsoftware dies nicht zu leisten. Und dennoch haben wir mit unserem Produkt „Business Open“ gezeigt, das man mit einem zukunftsorientierten System alle Anforderungen eines Data-Warehouses auch mit einer Standardlösung abdecken kann.“

Was steckt nun hinter „Business OPEN“? 1987 gründet Dr. Martin Wolter in Würzburg die „Gesellschaft für Unternehmensberatung und Systemanalyse“, kurz GUBUS. Seine Idee: Erstens ein gänzlich neues Warenwirtschaftsystem zu entwickeln und es zweitens gezielt für den Apple Macintosh zu programmieren, da es damals vergleichsweise wenig betriebswirtschaftliche Lösungen für den MAC gab.

1993 nahm die Idee Gestalt an. Business Open wird zum ersten Mal vorgestellt und sehr erfolgreich in den Markt eingeführt. Für die Realisierung der Software entschied man sich seinerzeit für das Programmiertool 4 D von ACI.

Eine Entscheidung, die sich heute als als richtig erweist. Denn 4D läuft sowohl auf dem MAC wie auch auf der WIndows-NT-Ebene. Die beiden wichtigsten Plattformen (sowohl im Client- wie auch im Server-Bereich) im Segment kleiner und mittelständischer Unternehmen werden damit von Business Open unterstützt.

Business Open hat sich seit seinen Anfängen zu einer recht respektablen betriebswirtschaftlichen Lösung entwickelt. So wird das Programm nicht nur in der Materialwirtschaft, sondern auch in der Buchhaltung eingesetzt. Um weitere Bereiche abzudecken, gibt es Module auch für den Verkauf, für die Produktion, die Kostenrechnung, die Zeitwirtschaft und die Gehaltsabrechnung.

Zusätzlich gibt es zu Business Open sogenannte Externals wie beispielsweise 4D Write von ACI. Diese Software erweitert die Datenbank um Textverarbeitungsfunktionen. So kann ein Kunde, der mit Business Open arbeitet, mit eigenen definierten Formularen direkt auf die Datenbank zugreifen. Weitere Externals sind 4-Sight Fax, ein sehr innovatives Faxmodul, das Kalkulationsprogramm 4D Calc sowie Superreport Pro, eine Lösung, die die Funktionalität des 4D Berichtsgenerators weiter ausbaut.

Offene Schnittstellen nach allen Seiten, sowohl auf der Hard- wie auch der Software-Seite, sind die herausragenden Features von Business OPEN. Soll beispielsweise keine eigene Finanzbuchhaltung implementiert sein, sondern eine Anbindung an einen externen Anbieter, wie DATEX, Konto oder Masterfinanz, so läßt sich dies ohne großen Aufwand einichten. Möglich macht diese extreme Flexibilität das sogenannte Data Dict. Damit wird die Struktur der Datenbank, wie z.B. die Anzahl und Größe der Felder, Beschriftungsnamen, etc. gegenüber dem Endanwender nochmals beschrieben.

Im Prinzip sind diese Metadaten auch der Schlüssel für die individuelle Implementierung eines Data Warehouses auf der Basis von Business OPEN. Metadaten enthalten alle Informationen über Datenelemente oder Datentypen (Dateien, Berichte, Arbeitsabläufe, usw.). Metadaten werden in diesem Zusammenhang immer dann für den Benutzer wichtig, wenn der auf bestimmte Daten zugreifen oder eigene Informationsanwendungen erstellen will.

Dr. Martin Wolter: „Natürlich hat eine Software, die eine solche Flexibilität und Offenheit bietet, den Nachteil, daß Kunden damit weitgehend selbst agieren können, d.h. keine enge Bindung an uns in Form von Insellösungen haben. Die Freiheit unserer Kunden bietet dafür aber den Vorteil einer sehr großen Zufriedenheit. Und Zufriedenheit heißt immer, daß wir für heute und morgen die DV-Zukunft unserer Kunden mitbegleiten werden!“

Zurück zu einem der Kernpunkte eines Data Warehouse. Der Möglichkeit nämlich Daten jeder Art und jeder Form zu allen Zeiten so aktivieren zu können, daß sie jederzeit wieder nutzbar sind. Oftmals liegen solche Daten auf Mainframes oder Großrechnern vor. Die Daten lassen sich dann zwar aktivieren, jedoch ist die Struktur so, daß sie mit aktuellen Daten nicht vergleichbar ist. Business OPEN hat auch hierfür eine Reihe von Lösungen parat. Nicht zuletzt auch in seiner sehr anwenderfreundlichen Bedienung.

Dr. Martin Wolter dazu: “ Enduser sind es heute gewohnt, ihre Daten weitgehend selbst zu verarbeiten. Deshalb haben wir dafür gesorgt, daß ein Anwender auch sehr direkt und sehr unkompliziert auf alle Daten, die im Host gespeichert sind, zugreifen kann. Wir haben sehr darauf geachtet, daß alle Anbindungen ohne großen Programmieraufwand und ohne komplexe Eingaben möglich werden. Das Data-Input in Business OPEN ist so einfach wie das Data-Output. Jeder DV-Laie kommt mit unserer Lösung zurecht. Man muß kein DV-Fachmann sein, um mit unserem Programm zu arbeiten“

Daten müssen eine sichere Entscheidungsgrundlage bieten. Unter anderem in Form von aktuellen und aussagekräftigen Statistiken. Business OPEN bietet hier gleich eine ganze Reihe von Auswertungsmöglichkeiten. Aber auch Möglichkeiten, gelöschte Daten über eine Statistik wieder zugänglich zu machen. Wird beispielsweise eine Rechnung gelöscht, so läßt sich über die in der Statistikdatei gespeicherten Kerninformationen der Rechnungsvorgang wieder beschreiben. Ähnlich sieht es bei der Kundenstatistik aus. Aus der Statistikposition heraus lassen sich die Umsätze an einem bestimmten Tag berechnen. Ein großer Vorteil bei Business OPEN ist dabei, daß der Anwender selbst festlegt, welche Parameter er zur Erstellung seiner individuellen Statistiken verwenden will.

Eine GUBUS-Kunde, die Ufa, hat z.B. die Möglichkeiten der Statistikauswertung dazu genutzt, um ihre Videoverkäufe zu verwalten und auszuwerten. Kunden wie das japanische Unternehmen Kyosho in Hamburg, werten ihre Daten für Marketing und Verkauf sehr erfolgreich ebenfalls mit der Statistikfunktion aus

Wegen seiner flexiblen Möglichkeiten, die vor allem auf die Bedürfnisse von kleineren und mittleren Unternehmen ausgerichtet sind, wird Business OPEN derzeit vorrangig im Bereich des Groß- und Einzelhandels, aber auch von Produktionsunternehmen im In- und Ausland sehr erfolgreich eingesetzt. Die Größenordnung der Kunden liegt dabei im Schnitt bei 3 bis 8 Bildschirmarbeitsplätzen. Eine Ausweitung des Programms kann bis zu 25 Arbeitsplätzen erfolgen.

Dr. Martin Wolter: „Den Begriff des mittelständischen Unternehmens sollte man übrigens nicht unterbewerten. Zur Zeit bewegen sich unsere Kunden in einem Bereich von circa 70 bis 100 Millionen Umsatz/Jahr. Und da sind die Anforderungen an eine betriebswirtschaftliche Lösung, beispielsweise in der Buchhaltung, schon sehr hoch. Was das Data Warehouse betrifft, so ist unser Produkt hierzu sicherlich eine solide und zukunftsorientierte Basis. Vorrangig bleibt aber immer, unseren Kunden eine Lösung zu bieten, mit der sie sehr individuell arbeiten können und die sich stets allen DV-Anforderungen zu jeder Zeit flexibel anpasst.“

Redaktion: Helmut Peters