„Da haben wir’s eben einfach selber gemacht!“

Wie Dachdeckermeister Stockbrink sein eigenes Gerüstbauunternehmen gründete

Die Geschichte ist typisch für viele mittelständische Gerüstbauunternehmen. Aus der Not eine Tugend machen und dann zu einem tragfähigen Geschäft weiterentwickeln. So auch bei dem Grefrather Gerüstbauunternehmen Stockbrink & Kienast.

Dachdeckermeister Hans-Joachim Stockbrink ärgerte sich ständig über viele Probleme, wenn es darum ging, für sein Bedachungsgeschäft entsprechende Gerüste zu bekommen. Flexibilität, so wie er es sich vorstellte, war praktisch unmöglich. Und auch die Preise stellten ihn nicht zufrieden. Warum also nicht ein eigenes Gerüstbauunternehmen gründen und das Geschäft selbst in die Hände nehmen. Die Idee nahm nach vielen Wochen konkrete Formen an. Am 1.1.1994 war es dann soweit: Mit Stockbrink & Kienast zeigte ein neues Gerüstbauunternehmen und Hünnebeck-Partner Flagge am Markt.

Ohne kaufmännische Denke geht gar nichts

Istockbrink01n der relativ kurzen Zeit bis heute ist das Unternehmen aus kleinsten Anfängen kontinuierlich gewachsen. Das Bedachungsgeschäft läuft zwar ebenfalls immer noch, aber der Gerüstbau hat sich zu einem der Hauptumsatzträger entwickelt. Und trotz der gegenwärtigen Baukrise laufen die Geschäfte noch relativ zufriedenstellend

Hans-Joachim Stockbrink, der im Unternehmen mehr den kaufmännischen Part spielt, bezeichnet die Lage so: „Unser Problem ist weniger an Aufträge heranzukommen, sondern mehr der Preiskampf, der momentan in der Branche geführt wird. Viele Kollegen führen Aufträge zu Preisen aus, die aus kaufmännischer Sicht eigentlich gar nicht zu verantworten sind. Und weil eben vielfach nicht genug kaufmännisch gedacht wird, gehen natürlich auf diese Art und Weise auch viele Unternehmen unter. Mal abgesehen davon, dass so nicht zuletzt auch notwendiges Investitionsvolumen verloren geht.“

Von Null auf Vierzigtausend

Das Hans-Joachim Stockbrink kaufmännisch denkt, zeigt vielleicht auch die Entwicklung des Gerüstbestandes, der zu 100% aus dem Hünnebeck-System Bosta70 besteht. Waren es anfänglich gerade mal 10.000 m2 Gerüstfläche, so ist dieser Bestand innerhalb der letzten 2 Jahre auf stolze 40.000 m2 angewachsen. „Solche Investitionen,“ sagt Hans-Joachim Stockbrink nochmals im Hinblick auf die derzeitige Preissituation am Markt, „müssen sich natürlich rechnen lassen.“

„Das Beste, was wir am Markt entdecken konnten.“

Warum eigentlich Hünnebeck-Geräte? Stockbrinks Partner Helmut Kienast bringt es auf den Punkt. „Angebot, Service, schnelle Lieferung und vor allem das System Bosta70 haben uns sehr schnell überzeugt. Es war einfach das Beste, was wir auf dem Markt entdecken konnten.“

Bosta70: Das Vielzweckgerüst

Das bewährte 70 cm breite Rahmengerüst hat sich für Stockbrink & Kienast im praktischen Alltag als ungeheuer vielseitig einsetzbar erwiesen. Ganz gleich, ob für Dachdeckerarbeiten, für den Einsatz bei Stuck-, Putz- oder Malerbetrieben, bei Renovierungen oder bei Neubauten, Bosta70 erfüllte in allen Fällen die gestellten Anforderungen. „Mit Bosta70 habe ich oft selbst schwierigste Gerüstbauten machen können.“, meint Helmut Kienast. „Die Aluminiumrahmen sind erstens sehr leicht im Gewicht und gut zu handhaben. Vor allem das einfache System und die patenten Verbindungen machen die Montage schnell und unkompliziert. Außerdem ist das umfangreiche Zubehörprogramm, wie beispielsweise auch der Treppenaufstieg, ebenfalls ein wesentliches Argument für Bosta70. Nicht zu vergessen übrigens, dass man Bosta70 auch als tragende Konstruktion einer Schlechtwetterhalle einsetzen kann und das Gerät in der Ausrüstung als Fahrgerüst als einziges den GS Stempel (Geprüfte Sicherheit) hat.“

Forderung nach gut ausgebildetem Fachpersonal

Wie bewegt man nun 40.000 m2 Bosta70-Gerüstfläche? „Ganz einfach mit dem Auto und mit Leuten, die was von ihrem Fach verstehen.“, schmunzelt Hans-Joachim Stockbrink. Mit 4 LKW und 14 Mitarbeitern wird die enorme Menge an Gerüst bewegt und ständig an neuen Einsatzorten auf- und abgebaut.

Gutes Fachpersonal liegen Stockbrink & Kienast sehr am Herzen. „Nur mit fachlich zuverlässigen Mitarbeitern können wir auch unserem Anspruch gerecht werden, professionelle und termingerechte Arbeit zu leisten. Leider ist es außerordentlich schwer, gerade für den Gerüstbau solche Leute zu finden. Hier liegt vielleicht mal eine Aufgabe für die Verbände, mehr im Bereich Fort- und Ausbildung zu tun. Die Qualität und Leistung eines Gerüstbauunternehmens hängt nun mal eben von den geeigneten Mitarbeitern ab. Eine Tatsache, über die man innerhalb der Branche mehr diskutieren müßte.“ Mehr tun sollte man nach Auffassung von Hans-Joachim Stockbrink und Helmut Kienast auch für die weitere Aufwertung der Branche. „Ich bin froh, dass die Kontroll-Instanzen auch innerhalb der Branche stark gewachsen sind und die Branche eine professionelle Aufwertung bekommen hat. Dennoch muss in diesem Bereich noch viel getan werden.“

Gutes, solides Alltagsgeschäft zählt

Was Hans-Jochaim Stockbrink und Helmut Kienast in den letzten Jahren so alles eingerüstet haben, dara0n erinnern sie sich auch nicht mehr so genau. „Zum einen sind die meisten Aufträge sehr schnelllebig. Zum anderen haben wir in der Regel nicht solche Projekte, die zu einer Schlagzeile in der Fachpresse führen könnten. Wir machen gutes, solides Alltagsgeschäft angefangen vom Einrüsten von Wohnhäusern bis hin zu Renovierungsobjekte, wie beispielsweise Kirchen. Das ist sicherlich nicht aufregend, aber eine gute Grundlage für erfolgreiches Geschäft. Und wenn’s dann doch mal spannend oder kompliziert wird, haben wir in Hünnebeck sicherlich einen Partner, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Service von Hünnebeck in allen Bereichen kann sich sehen lassen!“

Um die Zukunft keine Angst

Und die Zukunft? „Da bin ich nicht ängstlich,“ meint Hans-Joachim Stockbrink. „Die derzeitige Krise am Bau bringt uns sicherlich manchmal ins Wanken, aber sie stürzt uns nicht um. Wir sind sicher, dass solide und zuverlässige Arbeit nach wie vor alle Krisen überstehen wird. Wenn wir dabei auch noch das richtige Werkzeug, wie Bosta70, zur Verfügung haben, sollten wir auch weiterhin erfolgreich bleiben. Um mit Franz Beckenbauer zu sprechen: Schau’n mer mal!“

Redaktion: Helmut Peters