Flexibilität ist gefragt

Poschmann Gerüstbau in Duisburg

Die Qualität und technische Kompetenz von Thyssen Hünnebeck-Geräten sind das eine. Das andere umfassende Lieferbereitschaft und Service von A bis Z. Alles zusammengenommen ergibt die Grundlage für langjährige, zufriedene Kundenbeziehungen, wie das Beispiel der Firma Poschmann Gerüstbau in Duisburg zeigt. Seit über zwanzig Jahren setzt das Unternehmen Gerüste von Hünnebeck ein. Und ist damit aus kleinsten Anfängen zu einer gefragten Gerüstbaufirma im Rhein-Ruhrgebiet gewachsen.

Mit einem Leitergerüst aus Holz fing es 1970 an. Klemens Poschmann hatte sich gerade als Maurermeister im Bereich Verklinkerungsarbeiten selbständig gemacht. Kurz danach musste er für die Fertigstellung einiger Bauvorhaben Gerüste einsetzen. Der erste Kontakt zu Hünnebeck war schnell hergestellt. Lag doch das Unternehmen Hünnebeck in Ratingen in direkter Nähe zum Duisburger Sitz der Firma Poschmann.

Gerüste sind am Bau gefragt

Poschmann stellte sehr rasch fest, daß nicht nur Maurer am Bau ein Gerüst benötigten. Putzer, Maler, Zimmerleute und viele andere Handwerker brauchten Gerüste, um ihre Arbeit durchführen zu können. Also begann Klemens Poschmann seine Gerüste für jeweils bestimmte Zeiten zu vermieten. Der Bedarf war so groß, dass Poschmann sein Unternehmen 1982 ganz auf Gerüstbau umstellte. Damit waren die Weichen für den zukünftigen Erfolg und eine lange Zusammenarbeit mit Hünnebeck gestellt.

Das erste Stahlgerüst schon 1971

1971 gehörte Poschmann zu den ersten, die auf Stahlgerüste von Hünnebeck setzten. Die alten Leitergerüste aus Holz verschwanden nach und nach. Die Gerüste aus Stahl waren nicht nur pflegeleichter, sondern durch ihren Systemgedanken wesentlich flexibler einsetzbar. Umfassende Beratung und schnelle Lieferbereitschaft führten Klemens Poschmann auch hier direkt zu Hünnebeck.

Bosta 70 und Bosta 100 sind die Säulen des Geschäfts

Wer heute bei Klemens Poschmann in die große Halle schaut – übrigens auch von Hünnebeck – findet dort fast ausschließlich Gerüste der Systemreihe Bosta. Rund 80.000 qm Bosta 70, 2.000 qm Bosta 100 und 10.000 qm Schnellbaugerüst stehen zur Verfügung. All das wird mit 8 LKW und 17 Mitarbeitern bewegt und an ständig neuen Einsatzorten auf- und abgebaut. Auch Frau Poschmann und der Sohn sind dabei im Unternehmen tätig. Frau Poschmann managt das Büro, während Clemens Poschmann junior tatkräftig in allen Bereichen dem Vater zur Hand geht. Schließlich soll er einmal in der zweiten Generation das Geschäft führen.

Wenig Gewicht. Schnell aufgebaut

Zu Klemens Poschmann’s Gerüstfavoriten zählt eindeutig Bosta 70 von Hünnebeck. Das bewährte 70 cm breite Rahmengerüst ist ideal für Putzer, Dachdecker, Isolierer, Maler, Sanierer und viele andere Bauhandwerker. Es entspricht der Gerüstklasse II nach DIN 4420. „Mit Bosta 70 habe ich oft selbst schwierigste Gerüstbauten machen können.“, meint Klemens Poschmann. „Die Aluminiumrahmen sind erstens sehr leicht im Gewicht und gut zu handhaben. Vor allem das einfache System und die patenten Verbindungen machen die Montage schnell und unkompliziert. Außerdem ist das umfangreiche Zubehörprogramm, beispielsweise auch der Treppenaufstieg, ebenfalls ein ganz wesentliches Argument für Bosta 70. Nicht zu vergessen, dass Bosta 70 auch als tragende Konstruktion einer Schlechtwetterhalle eingesetzt werden kann und in der Ausrüstung als Fahrgerüst als einziges den GS Stempel (Geprüfte Sicherheit) hat.“

Bosta 100: Ideal für alle Arbeiten am Bau

Unser Gespräch kommt auf das 1 m breite Sicherheitsgerüst Bosta 100. „Ein vielseitig einsetzbares Gerüst.“, stellt Klemens Poschmann fest. „Ideal einsetzbar für nahezu alle Arbeiten am Bau: Als Fassadengerüst, als Schutz- und Fanggerüst, Maurergerüst, Rundgerüst und Fahrgerüst sowie als Raumgerüst für große, hohe Räume. Wir können damit sogar bis zu 60 m hoch bauen, ohne das ein statischer Einzelnachweis erforderlich ist. Interessant auch die Tatsache, dass Bosta 100 für eine Bühnenlast von 6 kN/m2 ausgelegt ist.“

Systemvielfalt hilft beim flexiblen Einsatz

Poschmann Gerüstbau ist in der Branche für Schnelligkeit und Flexibilität bekannt. Ob die Kunden nun groß oder klein sind, jeder wird zuverlässig bedient. „Bosta ist natürlich unser ´Standardgerüst` für die meisten Gerüstbauten. Aber auch das Schnellbaugerüst von Hünnebeck kommt bei uns zum Einsatz. Denn es ist nach wie vor so eine Art Vielseitigkeitsgerüst für den Bau. Es ist sicher und schnell auf- und abzubauen. Und lässt sich zudem als Arbeits-, Maurer-, Schutz-, Fahr- und Schlechtwettergerüst einsetzen.“

In der Vielfalt liegt der Reiz

Was Klemens Poschmann in über zwanzig Jahren alles eingerüstet hat, weiß er selbst auch nicht mehr so genau. An einige Gerüstbauten erinnert er sich dennoch gerne. Zum Beispiel an die Einrüstung des City Wohnparks in Duisburg, einem Riesenprojekt. Oder aber an die Einrüstung eines Wohnheimes, bei dem rund 9.000 m2 Gerüste bis zu einer Höhe von 40 Metern eingesetzt wurden. Dazu die Einrüstung vieler Hotels, wie etwa das Steigenberger Park-Hotel in Düsseldorf oder der Duisburger Hof in seiner Heimatstadt, wofür er acht Tage Einrüstzeit planen musste. Auch die Einrüstung der Jakobuskirche in Duisburg-Ruhrort gehört zu Klemens Poschmanns besonderen Erinnerungen, weil er das Gerüst am Turm bis zu einer Höhe von 60 Metern kompliziert quer verschachtelt bauen musste.

„Sehen Sie,“ meint er, „der besondere Reiz im Gerüstbau liegt in der Vielfalt der Aufgaben und in der Lösung äußerst komplizierter Gerüstkonstruktionen. Das macht mir ganz besonderen Spaß. Einer der Gründe übrigens, warum ich bis heute bei Thyssen Hünnebeck geblieben bin. Vor welchem Problem ich auch immer stehe; mit Thyssen Hünnebeck-Gerüsten läßt es sich lösen. Das liegt zum einen am System, zum anderen an der breiten Zubehörpalette.“

Und die Zukunft? „Nun ja, kurzfristig vielleicht neue Gerüste von Thyssen Hünnebeck, wenn die Baukonjunktur und die Nachfrage so weiter anhalten. Mittelfristig der Bau neuer Geschäftsräume hier im Gewerbegebiet Duisburg-Großenbaum. Tja, und langfristig die Übernahme des Geschäfts durch meinen Sohn.“ Klemens Poschmann ist bis jetzt zufrieden. „Das Geschäft hält einen immer in Bewegung. Aber nicht nur 40 Stunden. Und vielleicht hält das ja jung.“

Redaktion: Helmut Peters