150 Jahre Goldschmidt: Pressemappe

A: Langfassung

B: Kurzfassung

C: Tag der offenen Tür

D: Firmen-Chronik

 

Mit Volldampf in die Zukunft: 150 Jahre Th. Goldschmidt AG

Tag der offenen Tür

September:

Einen runden Geburtstag feiert die Th. Goldschmidt AG aus Essen. Der heute international tätige Konzern besteht seit 150 Jahren. Mit weltweit rund 6.000 Beschäftigten (davon alleine am Sitz der Konzernzentrale in Essen rund 1.600 Mitarbeiter) ist die Th. Goldschmidt AG eines der führenden Unternehmen in den Bereichen Chemie, Schweißtechnik und Metallurgie sowie in vielen Bereichen moderner Umwelttechnologie.

Der erfolgreiche Weg beginnt am 10. Dezember 1847, als Theodor Goldschmidt in Berlin eine Fabrik für Zinnchemikalien gründet. Diese Chemikalien werden in der dortigen Textilindustrie eingesetzt. 1890 verlegen seine beiden Söhne Hans und Karl das Unternehmen nach Essen. Hier finden sie besonders günstige Bedingungen für den Einsatz des von Prof. Hans Goldschmidt entwickelten Verfahrens zur Entzinnung von Weißblechabfällen. Noch heute beschäftigen sich im Essener Werk viele Arbeitsgebiete mit Zinnchemikalien, die beispielsweise zur Oberflächenvergütung von Glas oder Metallen verwendet werden.

Prof. Hans Goldschmidt war nicht nur erfolgreicher Unternehmer, sondern vor allem auch ein genialer Forscher und Entwickler. 1895 gelingt ihm die Herstellung kohlenstofffreier Metalle nach dem aluminothermischen Verfahren. Damit ist es zum erstenmal möglich, Eisenbahnschienen lückenlos zu verschweißen. Eisenbahnzüge konnten plötzlich ohne das typische Rattern auf den Schienen gleiten. Sicherheit und Komfort im Bahnverkehr werden so erheblich verbessert. Wie innovativ diese Erfindung war, zeigt sich an der Tatsache, dass das sogenannte THERMIT-Verfahren bis heute eine weltweite, unverzichtbare Bedeutung hat.

1911wird das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Damit werden auch die internationalen Aktivitäten wesentlich ausgeweitet.

Neue Arbeitsfelder beschreitet das Unternehmen in den 20er Jahren. Mit der Entwicklung von Emulgatoren für Kosmetika und später auch für Nahrungsmittel steigt man in die organische Chemie ein. Mitte der 50er Jahre wird mit der Entwicklung von organisch modifizierten Siliconen begonnen. 1961 werden die ersten Polyurethanschaumstabilisatoren hergestellt. Und 1966 kommt die Produktion von TEGO-Betainen hinzu, die die Herstellung besonders milder Shampoos und Duschbäder ermöglichen.

Goldschmidt-Produkten begegnet man täglich in vielen Bereichen des Alltages. Allerdings nicht als Endprodukt, sondern als Bestandteil von Endprodukten. Additive von Goldschmidt werden beispielsweise in hautpflegenden Cremes oder Lotionen als Emulgatoren eingesetzt und verleihen so diesen Kosmetika bestimmte Eigenschaften. Andere chemische Spezialitäten dienen als Entschäumer für Druckfarben auf der Basis umweltfreundlicher wasserbasierender Systeme. Polyurethanschaum begegnet man als Polsterung in Möbeln oder als Isoliermaterial im Kühlschrank. Viele Teile im Auto werden aus diesem Stoff hergestellt. Goldschmidt-Produkte ermöglichen erst die Herstellung dieses vielseitigen Materials. Auch zum Beispiel die Herstellung von Autolacken, die nicht nur schön glänzen, sondern auch vor kleinen Steinschlägen schützen.

Im Bereich der Umwelttechnologie arbeitet das Unternehmen weltweit in den Bereichen Oberflächentechnik, Kunststofftechnik sowie Verfahrenstechnik. Anwendungsschwerpunkte sind dabei industrieller Korrosionsschutz, Apparatebau bis hin zur Entwicklung von Beiz-, Regenerier- und Aufarbeitungsanlagen.

Unter dem Strich liegt die weltweit führende Kompetenz der Th. Goldschmidt AG insbesondere in der Bearbeitung von Problemstellungen, die im weitesten Sinne mit pysikalisch-chemischen Problemen an Grenzflächen zu tun haben. Im Vordergrund steht dabei die Zielsetzung, ständig neue und bessere Lösungen für die Bedürfnisse der Märkte zu schaffen.

Das diese Zielsetzung auch aus unternehmerischer Sicht erfolgreich ist, zeigt ein Jahresumsatz von rund 1,4 Milliarden DM. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird dabei im Ausland erzielt. Zum Beispiel auch über Konzerntöchter und Produktionsstätten in den USA, in England, Brasilien, Indonesien, Italien oder aber Indonesien.

Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Th. Goldschmidt AG zu werfen, haben Interessenten am Tag der offenen Tür am 27. September 1997. Eintrittskarten dazu kann man bis zum 17. September unter der Rufnummer 0201-173-1000 anfordern. Auf die Teilnehmer wartet ein attraktives Programm.

Nicht zuletzt wird auch das Motto des 150jährigen Firmenjubiläums, „Grenzen überwinden“, in einer Ausstellung des vom Unternehmen geförderten Essener Folkwang Museums deutlich. Vom 12. Oktober 1997 bis 04. Januar 1998 werden dort unter dem Titel „Grenzgänge“ Bilder berühmter Maler von Edgar Debas bis Gerhard Richter erstmals deren zum Teil kaum bekannten Skulpturen gegenübergestellt.

 

Zwischen Fortschritt und Tradion: 150 Jahre Th. Goldschmidt AG

Weltweit erfolgreicher Essener Konzern feiert runden Geburtstag.

September:

150 Jahre alt wird in diesem Jahr der Essener Chemiekonzern Th. Goldschmit AG. Mit weltweit rund 6.000 Beschäfigten (davon alleine am Standort in Essen rund 1.600 Mitarbeiter) ist dias Unternehmen führend in den Bereichen Chemie, Schweißtechnik und Metallurgie sowie in vielen Bereichen moderner Umwelttechnologie.

Der erfolgreiche Weg beginnt am 10. Dezember 1847, als Theodor Goldschmidt in Berlin eine Fabrik für Zinnchemikalien gründet. 1890 verlegen seine beiden Söhne Hans und Karl das Unternehmen nach Essen. Hier finden sie besonders günstige Bedingungen für den Einsatz des von Prof. Hans Goldschmidt entwickelten Verfahrens zur Entzinnung von Weißblechabfällen.Hans Goldschmidt zu verdanken ist ebenfalls das 1895 entwickelte THERMIT-Verfahren zur lückenlosen Verschweißung von Eisenbahnschienen. Dieses Verfahren hat bis heute eine weltweite, unverzichtbare Bedeutung.

1911wird das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Damit werden auch die internationalen Aktivitäten wesentlich ausgeweitet.

Neue Arbeitsfelder beschreitet das Unternehmen in den 20er Jahren. Mit der Entwicklung von Emulgatoren für Kosmetika und später auch für Nahrungsmittel steigt man in die organische Chemie ein. Mitte der 50er Jahre wird mit der Entwicklung von organisch modifizierten Siliconen begonnen. 1961 werden die ersten Polyurethanschaumstabilisatoren hergestellt. Und 1966 kommt die Produktion von TEGO-Betainen hinzu.

Unter dem Strich liegt die weltweit führende Kompetenz der Th. Goldschmidt AG insbesondere in der Bearbeitung von Problemstellungen, die im weitesten Sinne mit pysikalisch-chemischen Problemen an Grenzflächen zu tun haben. Im Vordergrund steht dabei die Zielsetzung, ständig neue und bessere Lösungen für die Bedürfnisse der Märkte zu schaffen.

Das diese Zielsetzung auch aus unternehmerischer Sicht erfolgreich ist, zeigt ein Jahresumsatz von rund 1,4 Milliarden DM. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird dabei im Ausland erzielt. Zum Beispiel auch über Konzerntöchter und Produktionsstätten in den USA, in England, Brasilien, Indonesien, Italien oder aber Indonesien.

Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Th. Goldschmidt AG zu werfen, haben Interessenten am Tag der offenen Tür am 27. September 1997. Eintrittskarten dazu kann man bis zum 17. September unter der Rufnummer 0201-173-1000 anfordern. Auf die Teilnehmer wartet ein attraktives Programm.

Nicht zuletzt wird auch das Motto des 150jährigen Firmenjubiläums, „Grenzen überwinden“, in einer Ausstellung des vom Unternehmen geförderten Essener Folkwang Museums deutlich. Vom 12. Oktober 1997 bis 04. Januar 1998 werden dort unter dem Titel „Grenzgänge“ Bilder berühmter Maler von Edgar Debas bis Gerhard Richter erstmals deren zum Teil kaum bekannten Skulpturen gegenübergestellt.

 

Tag der offenen Tür am … September …. mit attraktivem Rahmenprogramm

 

September:

Zum 150jährigen Jubiläum der Th. Goldschmidt AG findet am ….. ein Tag der offenen Tür mit einen attraktiven Rahmenprogramm statt. Wer sich über die Produktionsvielfalt des Unternehmens informieren möchte oder einfach einmal erfahren will, wo man eigentlich überall im Alltag Goldschmidt-Produkten begegnet, ist herzlich eingeladen. Eintrittskarten zum Tag der offenen Tür sind unter der Telefonnummer 0201-173-100 zu erhalten.

Das am 10. Dezember 1847 gegründete Unternehmen ist heute weltweit in vielen Bereichen führend. Beispielsweise in der sogenannten Grenzflächenchemie. Goldschmidt produziert u.a. viele chemische Spezialitäten, die als Hilfs- und Zusatzstoffe erst die Produktion vieler bekannter Markenprodukte möglich machen. Betaine sorgen dafür, daß Shampoos nicht mehr in den Augen brennt. Auch die speziellen Eigenschaften vieler Kosmetika, wie Cremes oder Lotionen, sind Goldschmidt-Emulgatoren zu verdanken. Ebenso wie die Möbelpolsterung oder die Isolierung des Kühlschranks aus Polyurethanschaum. Auch Autolacke und vieles andere gehört dazu.

Wer mit dem Zug fast lautlos über die Schienen gleitet, müsste zwangsläufig an Prof. Hans Goldschmidt denken, der 1895 das sogenannte THERMIT-Verfahren zur lückenlosen Verschmeißung von Eisenbahnschienen entdeckt hat. Wie revolutionär diese Erfindung war, zeigt, daß das Verfahren bis heute weltweite Bedeutung hat.

Weitere interessante Unternehmensfelder liegen im Bereich der Umwelttechnologie, wo Goldschmidt in der Oberflächentechnik, der Kunststofftechnik sowie der Verfahrenstechnik weltweit innovativ tätig ist.

Mit über 1.600 Mitarbeitern am Standort Essen (weltweit über 6000 Beschäftigte) ist die Th. Goldschmidt AG einer der größten regionalen Arbeitgeber. Und dabei ein Unternehmen das durch und durch wirtschaftlich gesund ist. Dies zeigt ein Jahresumsatz von rund 1,4 Milliarden DM.

 

Th. Goldschmidt AG: Firmen-Chronik

1847

Theodor Goldschmidt gründet in Berlin eine Fabrik für Zinnchemikalien.

1890

Die Söhne Hans und Karl verlegen das Unternehmen nach Essen. Hier wird das von den Brüdern Goldschmidt entwickelte Verfahren zur Entzinnung von Weißblech eingesetzt.

1895

Ein weiterer Meilenstein: Hans Goldschmidt gelingt die Herstellung kohlenstofffreier Metalle nach dem aluminothermischen Verfahren. Bis heute hat das THERMIT®- Verfahren zur lückenlosen Verschweißung von Eisenbahnschienen weltweite Bedeutung.

1911

Umwandlung in eine Aktiengesellschaft: Die Th. Goldschmidt AG entsteht.

20er Jahre

Einstieg in die organische Chemie mit der Entwicklung von Emulgatoren für Kosmetika und später auch für Nahrungsmittel.

50er Jahre

Beginn der Entwicklung von organisch modifizierten Siliconen, 1961 werden die ersten Polyurethanschaumstabilisatoren hergestellt.

1966

Aufnahme der Produktion von TEGO® – Betainen, die die Herstellung besonders milder Shampoos und Duschbäder ermöglichen.

80er Jahre

Beginn des Aufbaus von Produktionskapazitäten bei der Goldschmidt Chemical Corporation in den USA.

90er Jahre

1991 Inbetriebnahme der ersten Fabrikation für Goldschmidt-Silicone in Hopewell/Virginia. 1994 Produktionsstart der englischen Goldschmidt-Niederlassung in Milton Keynes; Joint Venture mit Pt. Sumi Asih und Aufnahme der Produkion von Betainen in Bekasil/Indonesien. 1996 nimmt auch die TEGO Italiana in Pandino bei Mailand Produktionsanlagen in Betrieb.

 

Redaktion: Helmut Peters