Der Heinrichshof

Mit dem Heinrichshof verfügen die Krefelder Reiter seit dem 23. September 1967 über eine Sportanlage hohen Ranges. Wenigstens einmal im Jahr ist die imposante Reithalle am Hökendyk, ist das stimmungsvolle Gelände am Rande des Hülser Bruchs Schauplatz anspruchsvoller Turniere. Sie verschafften dem Heinrichshof einen festen Platz im rheinischen Turnierkalender.

Anstoß zur Gründung des Heinrichshofs war die für das Jahr 1968 anberaumte Schließung der traditionsreichen Reitbahn in der Goethestraße. Damals stellte sich die Frage, wo am Rande der Stadt der Platz für ein zeitgerechtes Ausbildungs- und Leistungszentrum zu finden sei. Einige Gesellschafter pachteten das von einer einsamen Scheune bestandene heutige Areal und verwandelten es in kurzer Bauzeit in eine Sportanlage.

Ein “Reit- und Fahrverein Heinrichshof” übernahm die Aufgabe, das so geschaffene Pferdeparadies mit Leben zu erfüllen. 1967 trugen sich 13 Pferdefreunde in die Gründungsurkunde ein. Die Zuständigkeiten sind klar geschieden: Die Pacht liegt bei den Gesellschaftern, der Verein genießt Gast- und Nutzungsrecht. Er verfolgt gemeinnützige Zwecke, in dem er vor allem den Reit- und Fahrsport für jugendliche Mitglieder fördert und zu Leistungsveranstaltungen einlädt.

Hochangesehene Reitlehrer und umsichtige Geschäftsführer haben in den vergangenen zwanzig Jahren dem Heinrichshof zu einem über die Grenzen hinausreichenden Ruf verholfen. Pächter ist seit 1977 Willi Vennemann. Seiner Familie verdankt der Heinrichshof manchen Erfolg in der Dressurarbeit.

Der Reit- und Fahrverein zählt jetzt 180 Mitglieder (Stand 1989). Das Vereinsleben bietet neben dem eigentlichen Sportbetrieb hippologische Lehr-und Informationsstunden, Besichtigungsfahrten, Unterhaltungsabende und ähnliche Aktivitäten an.

Redaktion: Helmut Peters

zurück zur Artikelliste “Kliedbruch”